Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Christian Otto. Bayreuth, Ende November 1820.

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[ Bayreuth, Ende Nov. 1820 ]
80,18

Guten Morgen, lieber Otto! „Wenn ich nur ’was davon hätt’“ sagte
immer der Kasperl im Stück; aber die Kapsel hab’ ich doch. Muß man80,20
denn etwa gar darauf antworten? — Diese Briefe sendest du Emanuel.
— Da der Wein schon am letzten Oktober abging und da bis 12 Nov.
gutes Wetter war: könnt’ er nicht an einem nahen Ort ankern, von wo
aus ich ihn zur Axe könnte kommen lassen? —

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Christian Otto. Bayreuth, Ende November 1820. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VIII_119


XML/TEI-Dokument

Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 8. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1955. Briefnr.: 119. Seite(n): 80 (Brieftext) und 352 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

H: Berlin JP.

Kasperl: vielleicht in dem Kasperltheater, das damals Karl Burgerim Hause des Kaufmanns Münch eingerichtet hatte; s. Karl Hartmann,Gesch. der Stadt Bayreuth im 19. Jahrh.“ (1954), S. 46.