Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Christian Otto. Bayreuth, April 1820.

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[ Bayreuth, April (?) 1820 ]
17,18

Guten Morgen, lieber Otto! Hier send’ ich dir die Leipziger Literatur-
Porziuncula von Oktober bis Januar; und den Hallischen Dezember 17,20
mit den Ergänzblättern, in welchem du 2 Musterwerke (von Wachtler
und von Ritter) angezeigt so wie eine Nachricht von mir (S. 768) finden
wirst, welche mir zeigt, daß ich mich mit Recht allemal umsehe, eh’
ich mein Wasser abschlage. — Du bringst bequem alles durch, da ichs
erst vor meiner [Abreise?] zurückschicke. Du hast noch, wenn die Magd17,25
alles richtig zurück gebracht, Jun. Jul. Aug. Sept., und von Voß
den Januar.

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Christian Otto. Bayreuth, April 1820. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VIII_28


XML/TEI-Dokument

Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 8. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1955. Briefnr.: 28. Seite(n): 17 (Brieftext) und 332 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

H: Berlin JP. 17,23 umsehe] aus umsehen muß

Die (Hallische) Allgemeine Literaturzeitung vom Dezember 1819enthält in Nr. 312f. eine Besprechung von Ludwig Wachlers „Geschichteder historischen Forschung und Kunst“ (Göttingen 1812—18), in Nr. 318f.von Karl Ritters „Erdkunde im Verhältnisse zur Natur und zur Geschichte des Menschen“ (Berlin, Reimer, 1817—18; vgl. 20,28). In Nr. 309,Sp. 768, steht die Notiz: „Die Anwesenheit des berühmten Jean PaulFriedrich Richter in der Mitte des Sommers in Stuttgart, wo er sich in sehrangenehmen Verhältnissen und der Ehrenbezeugungen nicht ermangelndmehrere Wochen aufhielt, veranlaßte auch einige Jünglinge von derUniversität Tübingen, als Deputirte der Burschenschaft (jedoch ohnebesonderen Auftrag), ihn dahin, und zwar zur Feier der Schlacht vonWaterloo zu laden. Er unterhielt sich mit ihnen sehr liebreich über ihreneigentlichen Standpunkt, und sie schieden gerührt und zufrieden; derEinladung aber folgte er nicht.“ Vgl. Bd. VII, 271,29–34. 17,26 Voß: Chr. Daniel, „Die Zeiten“.