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[ Bayreuth,28. Juli 1822 ]
194,17
Sogar Ihre Briefe gehören zu Ihren Gaben, und um so mehr, da Sie
so viele zu machen haben. Und Ihrer an mich verdient noch besondern
Dank, da er als Gebrauchzettel an Ihre Senfbüchse als eine wahre194,20
Apothekerbüchse für mich kam. Ihr Senfpulver ist mir ein Digestiv
pulver und Magenferment, aber wie mit allen Arzneien kann man
lange damit haushalten. Der Himmel belohne überall und zumal in
größerm Verhältnis Ihre Menschenfreundlichkeit mit Menschen, die
sie so anerkennen wie ich ... Gattin, die Sie am schönsten belohnen 194,25
hilft.

K: Schütz in Dresden 28 Jul. ab den 31ten.
Vgl. 180,14–20 und Persönl. Nr. 313, S. 209. Minna Spazier schreibt im Brief an J. P. IV. Abt., VIII, Nr. 189: „Das Absenden dieses Briefes hängt noch ab von dem Empfang des Senf-Rezepts durch Rhaden [!], welches Aderhold diesen Mittag herbeizuschaffen versprach.“

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

321. An K. H. F. Schütz in Dresden. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 8. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1955.

Seite(n): 194 (Brieftext); 391 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Karl Heinrich Ferdinand Schütz. Bayreuth, 28. Juli 1822. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VIII_321 >


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