Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Julie Meier. Bayreuth, 27. Januar 1824.

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[ Bayreuth,27. Jan. 1824 ]
250,17

Dieses milde Roth bezeichne das Abendroth, das nach meinem
innigsten Wunsch um Ihr Jahr und Ihr ganzes warmes, wol auch zu
weilen heisses Leben gehen soll. Schicken Sie dem Schweigenden Foli250,20
anten Briefe: desto besser für ihn. Aber noch besser wär’ es für ihn,
nur einmal in Ihr Auge zu sehen und den Ton Ihrer Stimme zu hören
und die schreibende Hand in seiner zu halten.

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Julie Meier. Bayreuth, 27. Januar 1824. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VIII_419


XML/TEI-Dokument

Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 8. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1955. Briefnr.: 423. Seite(n): 250 (Brieftext) und 411 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

K: An Julie Meier in Nauen 27ten Jan. B: IV. Abt., VIII, Nr. 279. A: IV. Abt., VIII, Nr. 283.

Vgl. Bd. VII, 114, Nr. 287†. Die Neuauflage des Katzenberger hatteJulie veranlaßt, nach langer, durch ihre Hinneigung zu Fichte verursachterPause wieder sehr temperamentvoll an J. P. zu schreiben und zu fragen,ob sie es öfter wagen dürfe.