Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Lorenz Heinrich Wagner. Bayreuth, Ohne Datum.

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Ich kann immer kaum den Wolfmonat erwarten, weil er mir doch302,16
das Christgeschenk mitbringt, daß ich mit meinen elenden 25 fl. rheinischer
Währung bei Ihnen landen kann.


Aber künftig — ich bitte Sie herzlich — lassen Sie mich Pensionisten
in die Reihe der andern Eltern treten und monatlich bezahlen. Sie302,20
haben Ihren überguten Willen lange genug gehabt und haben bei mir
ein tüchtiges Kapital von Dankbarkeit stehen, wovon ich ja nur die
Zinsen abtrage.



Ihr
Jean Paul Fr. Richter302,25

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Lorenz Heinrich Wagner. Bayreuth, Ohne Datum. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VIII_522


XML/TEI-Dokument

Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 8. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1955. Briefnr.: 522. Seite(n): 302 (Brieftext) und 431 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

H: ehem. Slg. Apelt, Zittau. Adr.: H. Professor Wagner. Mit 25 fl. J: Germania (Göttingen), 1863, Nr. 7.

Terminus a quo: 1812 (Wolfmonat). Honorar für den Unterricht derKinder; vgl. Bd. VI, Nr. 574, 674 und 763, 237,28–31, 292,14–16, 327,29ff.