An Christian Otto. Bayreuth, Ohne Datum.

Aus dem Abschnitt "Undatierte Billette aus der Bayreuther Zeit"


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Guten Morgen, Meiner! Ich danke dir recht sehr. Die Freunde319,30
(und Hebels Lied) hätt’ ich mir aufsparen können, da ja die Imhof mir
das Buch schickt; es ist (für eine Frau) seltene griechische Haltung und 320,1
Stärke darin. Aber Fouqué gefiel mir noch zehnmal mehr; und ich las
ihn deßhalb nicht halb hinaus, weil ich eben die Arbeitsstunde habe und
ihn darin ungekäuet verschlucken müßte.

H: Berlin JP. 320 , 3 halb] nachtr. Zu Imhof hat Karoline Richter später angemerkt: Amalie Hellwig.
Terminus ad quem: 1812 (Arbeitsstunde). Es kann sich daher nicht um die Dichtung „Die Freunde“ von Eduard Schüller (1823, s. IV. Abt. (Br. an J. P.), VIII, Nr. 99) handeln, auch nicht um Karoline Fouqués Roman „Die beiden Freunde“ (1824). Das „Taschenbuch der Sagen und Legenden“, hgb. von Amalie v. Helvig und Fouqué, Berlin 1812, enthält einen „Stiftungsbrief den Freunden“, aber nichts von Hebel, überhaupt keine Verfasserangaben.

Erwähnungen im Kommentar:

Werke

Textgrundlage:

598. An Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 8. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1955.

Seite(n): 319-320 (Brieftext); 437-438 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Bayreuth, Ohne Datum. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VIII_598 >


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