Hinweis zur mobile-Version:
Bitte beachten Sie, dass Brieftexte und Kommentare auf Medium und Large Screen-Devices optimal dargestellt werden, während eine responsive Darstellung des Textes auf Small Screen-Devices durch die Beibehaltung des Zeilenumbruchs beeinträchtigt ist.



[ Bayreuth, Juli (?) 1820 ]
60,2
Guten Morgen, lieber Otto! Verzeih die Verspätung der B[aireuter]
Zeitung. — Hier ist Voß; Gott helfe dir durch die Druckberge von
Journalen durch, die noch bei mir stehen. — Unendlich wird dich der60,5
Briefwechsel ergötzen. Der von Jacobi wird gedruckt; über den von
Wieland — bei weitem der bessere — ist man zweifelhaft, zumal da W.
ihn zu verbrennen gebeten. — Da zum Glücke unter allen Neuig
keiten gerade literarische hier nicht sehr sich ausbreiten: so brauch’ ich
dich nicht zu bitten um dein Schweigen über die Briefe; nur aber vor60,10
einem, der von politischen und literarischen Novitäten zehrt, hab’ ich zu
warnen, vor Krause.

H: Berlin JP.
Datiert nach dem folgenden. Den Briefwechsel Jacobis mit Wie land hatte J. P. vermutlich von Friedr. Roth in München erhalten, vgl. Nr. 14†; er erschien dann mit vielen Auslassungen in Jacobis von Roth herausgegebenem „Auserlesenen Briefwechsel“ (1825—27). 60,4 Voß = Die Zeiten.

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

81a. An Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 8. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1955.

Seite(n): 60 (Brieftext); 344 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Bayreuth, Juli 1820. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VIII_81a >


Zum XML/TEI-file des Briefes