Edition Briefe von Jean Paul

Eintrag in ein Stammbuch. Von Jean Paul an August Lewald. Bayreuth, Mitte Juni 1816.

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[ Bayreuth, Mitte Juni 1816 ]
70,27

Was ist einem Priester zweier Göttinnen, der Dichtkunst, welche
die Seelenwelt, und der Malerei, welche die Körperwelt verklärend
wiederholt, noch zu wünschen? Blos ein Tempel, wo er ihnen un70,30
gestört opfern darf.

Zitierhinweis

Eintrag in ein Stammbuch. Von Jean Paul an August Lewald. Bayreuth, Mitte Juni 1816. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VII_186


XML/TEI-Dokument

Textgrundlage
D: Jean Pauls sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 7. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1954. Briefnr.: 186. Seite(n): 70 (Brieftext) und 359 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

K (nach Nr. 192): Levals [!] Stammbuch. i: Papierdr. 2, 158.

Jedenfalls August Lewald (1792—1871), der in seinen „Aquarellen aus dem Leben“ (1836—37) I, 65ff. über seine Bayreuther Begegnungen mit Jean Paul (wohl im Weldenschen Hause, vgl. 81,15) berichtet hat, s. Persönl. Nr. 197.