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Von Jean Paul an Heinrich Voß. Bayreuth, 24. August 1818.

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Eiligst.
Baireut d. 24 Aug. 1818
226,25

Mein geliebter Heinrich! De Wette mit einem philosophischen
Professor K. war eben auf seiner Fußreise bei mir und fürchtet,
deinen Vater nicht zu finden. Vielleicht wend’ ich dieses Verfehlen
ab. Weiter jetzo nichts! — Zu schreiben hab’ ich sehr viel an dich
— über euern herrlichen Shakspeare — über deine Perspektiv Fragen 226,30
— über Saula oder Saulina — und über alles Übrige deiner Briefe.
Aber verzeih und warte nur!



Dein
alter
Jean Paul
226,35
Zitierhinweis

Von Jean Paul an Heinrich Voß. Bayreuth, 24. August 1818. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VII_455


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Textgrundlage
D: Jean Pauls sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 7. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1954. Briefnr.: 459. Seite(n): 226 (Brieftext) und 417 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

H: Germ. Museum, Nürnberg. 1 S. 8°; 4. S. Adr.: Herrn Professor Heinrich Voß, Heidelberg. Den 24ten August aufgegeben. Bräunliches Papier. K 1 (von Karolinens Hand): Berlin JP. K 2 (von fremder Hand): Landesbibl. Eutin. 226,28 Verfehlen] aus Mislingen H

Wilhelm Martin Leberecht De Wette (1780—1849), Prof. der Theologie in Berlin, kam von einer Wanderung durchs Fichtelgebirge, auf der er u. a. in Wunsiedel die Mutter Karl Sands kennengelernt hatte, was ihm im folgenden Jahre zum Verhängnis wurde (s. I. Abt., XIII, 555, Anm. zu 319, 20). Sein Begleiter war vielleicht der Berliner Philosophieprofessor Kiesewetter (1766—1819), der ehemalige Lehrer Karoline Richters, vgl. Br. IV, Nr. 48 und 168.