Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Heinrich Voß. Bayreuth, 20. April 1819.

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Eilig.
Baireut d. 20ten April 1819 [Dienstag]
261,27

Hier, mein geliebter Heinrich, schick ich dir die vergessenen
Morgenblätter nach, die ich aus Vorsicht nicht frankiert, doch
halbiert habe. — Auch das Weldensche Drama kommt mit. — 261,30
Alles grüßt dich sehnsüchtig und herzlich, besonders meine Frau,
deren ungehorsame Kühnheit am Sonntage, jetzo ein kleiner Rückfall262,1
bestraft. — Gestern wich dein liebes Bild den ganzen Tag nicht aus
unsern Augen, Geliebt-Liebender!


— Was nur Hochachtung und Liebe einem Manne und einem
Deutschen sagen können, dieß sage deinem Truchseß, der beides in 262,5
so hohem Grade ist.



Dein
Jean Paul

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Heinrich Voß. Bayreuth, 20. April 1819. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VII_521


XML/TEI-Dokument

Textgrundlage
D: Jean Pauls sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 7. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1954. Briefnr.: 525. Seite(n): 261-262 (Brieftext) und 430 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

K 1: Voß auf der Bettenburg 20 Apr. (nur Überschrift) *K 2 (von Karolinens Hand): Berlin JP. i: Wahrheit 8, 176× (undat.).

Weldensche Drama: die „Allegorische Vorstellung“, die J. P. zum Namenstag der Frau von Welden, 19. März 1819, gedichtet hatte.