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[ Bayreuth, 20. Juni 1815 ]
25,21
Guten Morgen, lieber Emanuel! Der Malers Brief ist freilich
gemein; aber Ihre zarte Empfindlichkeit für Recht und Ehre wird
immer so beleidigt werden, weil die wenigsten eine solche ahnen und
wirklich auch bei den meisten nicht voraus zu setzen brauchen. Der25,25
Jüdin Brief ist etwas dumm und unnütz. Vom Schatze aber, dessen
Stelle Sie nicht zu finden schreiben, besitzen Sie schon 2/3 selber in
Ihre[n] eignen Kräften; Sie brauchen nur noch das dritte Drittel
zu suchen.

H: SBa. Präsentat: 20 Juni 15. 25 , 27 in] aus durch
Jüdin: vielleicht Karoline Goldschmidt, vgl. Nr. 17† und 122.

Textgrundlage:

66. An Emanuel. In: Jean Pauls sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 7. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1954.

Seite(n): 25 (Brieftext); 341 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Emanuel Osmund. Bayreuth, 20. Juni 1815. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VII_66 >


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