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[ Bayreuth, Okt. 1815 ]
36,26
Guten Morgen, Lieber! Hier nur einige hergeworfne Titel,
deren Kombinazionen du wieder kombinieren magst. Du kannst
mehr haben. — Ich bitte dich auch um Titel, nämlich um den der
Herzogin von Oldenburg, die jetzo den Kaiser in Frankfurt erwartet. 36,30
Meine Frau meint, ich könne an sie, da ich sie gesprochen, wieder
schreiben; und es will mir einleuchten. — Geben denn baiersche
Finanz- und Gnadenkammern ihr Nein blos durch Schweigen zu37,1
erkennen? Und wie lange muß ein solches Schweigen dauern?
[Beilage]

Zeitwinke für Finanzminister <-kammern>, besonders in Rücksicht
des Handels und der Gesetze für ihn <von neuesten Thatsachen der37,5
Politik und des Handels gegeben> — (Neueste) Sammlungen für
Finanz- und Handelswesen in wechselseitiger Beziehung — Theoretische
Staatspapiere, oder neueste Thatsachen (Zeitmagazin) des Finanz
und Handelswesens —

H: Berlin JP. Das Blatt trug ursprünglich die Überschrift „Bund“, „Weiber“ und war 57/58 paginiert. Beilage auf besonderem Zettel, dessen Zugehörigkeit zweifelhaft ist.
Titel: für ein anscheinend nicht erschienenes Werk von Otto. Die Herzogin von Oldenburg, Katharina Pawlowna, Schwester Kaiser Alexanders (vgl. Bd. VI, Nr. 912), hatte am 30. Juni 1815 auf der Durchreise durch Bayreuth Jean Paul begrüßt (Vita-Buch Nr. 387); vgl. 253,10f.

Textgrundlage:

98. An Otto. In: Jean Pauls sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 7. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1954.

Seite(n): 36-37 (Brieftext); 345 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Bayreuth, Oktober 1815. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VII_98 >


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