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[ Bayreuth, 29. Nov. 1809 ]
73,8
Guten Morgen! Hier 2 Vosse; und leider Einen Necker, den
ich aber freilich in 5 oder 6 Tagen zurückwünschte. — Ich hatte73,10
über die Flaschen einen Zank mit einer unbesonnenen Frau, die
sich in meine Geschäfte mischt. Ich konnte anfangs, da meine
bei weitem größere Hälfte Flaschen von Steinmüller geborgt sind,
nicht so viel geben als sie eingepakt[!]. Hinterher hört ich aber
von Anna, daß er sie mir so lange lassen wollte als ich verlangte; 73,15
und so hab’ ich denn — gleichgültig gegen den Schein der Unbestän
digkeit — noch fünf mehr eingepackt, nämlich 30.

Krüge kannst du 25 haben.

H: Berlin JP. Präsentat: Mitwoch, den 29 Nov. 9.
2 Vosse: wohl zwei Nummern der von Chr. Daniel Voß heraus gegebenen „Zeiten“; vgl. Nr. 288 und 572. Necker: vielleicht „Neckers Charakteristik und dessen hinterlassene Manuskripte“, hsgb. von Mad. de Staël, Rostock 1806, 2 Bde.; vgl. Nr. 969†. Steinmüller: vielleicht der Inhaber der Steinmühle am Mistelbach.

Textgrundlage:

196. An Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 6. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1952.

Seite(n): (Brieftext); (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Bayreuth, 29. November 1809. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VI_196 >


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