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Korrespondenz

Von Jean Paul an Karl Theodor Reichsfreiherr von Dalberg. Bayreuth, 13. März 1810.

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[Konzept]

[ Bayreuth, 13. März 1810 ]
92,2

Ihrer Hoheit wag’ ich die Daemmerungen — die Fortsetzung
der Friedens Predigt — mit dem Wunsche zu übersenden, daß
ihnen von der Aurora so viel Licht und Farbe zu Theil geworden, 92,5
als Sie in manche Dämmerungen der Völker und des Verfassers
selbst durch die Fortdauer und Größe Ihrer Güte brachten! —
Wenigstens hoff’ ich, daß der erste Aufsatz: über den Gott in der
Geschichte und im Leben, die Zustimmung eines im höhern Sinne
geistlichen Fürsten nicht ganz verfehlen werde. Alsdann hat sich92,10
das Gefühl meiner Dankbarkeit gegen J[hre] H[oheit] zwar nicht
befriedigt, aber doch ausgedrückt.

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Karl Theodor Reichsfreiherr von Dalberg. Bayreuth, 13. März 1810. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VI_239


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Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 6. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1952. Briefnr.: 240. Seite(n): 92 (Brieftext) und 464 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

K (Konzept): Fürst Primas. 13. März. (mit vielen Korrekturen) 92,10 Alsdann] davor gestr. Meinen Dank für Ihre Vorsorge [aus Unterstützung] kann ich nicht anders ausdrücken als durch (Ihnen kann ich nicht anders danken als dadurch daß ich mir im kleinen Kreise von einem oder dem andern deutschen Leser danken lasse)

Dalbergs Antwort ist nicht erhalten, vgl. aber Nr. 261 und 323. Dalberg schreibt am 10. April 1810 aus Frankfurt a. M. an Rühle von Lilienstern, er habe bei seiner Rückkunft nach langer Abwesen heit mehrere Schriften von guten Köpfen vorgefunden, z. B. von (Zacharias) Werner und Richter; s. Aus den Papieren der Familie von Schleinitz, Berlin 1905, S. 206.