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[ Bayreuth, Anfang Nov. 1810 ]
146,26
Guten Morgen, Alter! Hier ist das Trauerblatt sammt der
Trauer-Beilage. Gestern hab’ ich schon am Briefe an Th[ürheim]
gearbeitet, brachte ihn aber nicht zusammen. Auch möcht’ ich
wissen, was L[iebmann] begehrt. Die Salzfaktoreien sind, wie 146,30
mir K. R. Fischer gestern sagte, schon besetzt. — Um Liebmanns
Supplik möcht’ ich den Umschlag meines Briefes machen. — Durch
fliege diesen Taschenkalender; der „Postmeister“ ist sehr gut. — Für
die Rollwenzel werden wir bald schönes Wetter bekommen.

H: Berlin JP. 146 , 32 Umschlag] davor gestr. 2ten
Trauerblatt: wohl ein Brief von Karoline Liebmann, geb. Herold, Jean Pauls einstiger Verlobten (Bd. I, Nr. 445); vgl. Nr. 380. K. R. Fischer: vgl. II. Abt., V, 273, Nr. 510. Taschenkalender: auf 1811, der Liebe und Freundschaft gewidmet; darin S. 125—172 eine humoristische Erzählung „Der verliebte Postmeister“ von St. Schütze.

Textgrundlage:

379. An Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 6. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1952.

Seite(n): (Brieftext); (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Bayreuth, Anfang November 1810. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VI_379 >


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