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Korrespondenz

Von Jean Paul an Emanuel. Bayreuth, 2. März 1809.

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[ Bayreuth, 2. März 1809 ]
14,18

Rechten Dank, Emanuel, für Ihr Noten-Desert! Wie Tugend
im Himmel nur durch Tugend belohnt wird, so belohnen Sie Noten14,20
mit Noten. — Für den Misverstand des „es“ kann kein Autor;
und doch ärgert mich die Möglichkeit. Ich verlasse mich bei solchen
Unglücksfällen auf den Ton aller meiner Werke, welche ungeachtet
aller Anspielungen nie in solche hineinsinken.

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Emanuel. Bayreuth, 2. März 1809. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VI_38


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Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 6. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1952. Briefnr.: 38. Seite(n): 14 (Brieftext) und 427-428 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

H: SBa. Präsentat: 2 März 9. B: IV. Abt., VI, Nr. 12.

Emanuel hatte Noten zu den Noten des Schmelzle gesandt. Über den „Misverstand des es“ findet sich darin (soweit sie erhalten) nichts; vielleicht hatte Emanuel gemeint, in der Note 78 (I. Abt., XIII, 20) könne man das „es“ auf „Brauthemde“ beziehen.