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Korrespondenz

Von Jean Paul an Emanuel. Bayreuth, 26. Dezember 1810.

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[ Bayreuth, 26. Dez. 1810 ]
165,19

Guten Morgen, lieber Emanuel! Gestern hat meine Frau ge- 165,20
schrieben und meinen Brief, der 5 Tage ging wie ihrer, am Tage
der Ankunft beantwortet. Meine gestrige Antwort hab’ ich in [das]
unfrankierende Nebenfach geworfen; es ging doch ab? — Sie ist
wol, sehnt sich aber unendlich zurück. Geistig ist Minna noch nicht
hergestellt; sie soll zu ihrem Vater, wohin C[aroline] (wenn ich 165,25
ja sage) sie begleiten und dann mit demselben Wagen wieder um
kehren will. Eben so leicht könnte sie den Wagen selber ziehen.

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Emanuel. Bayreuth, 26. Dezember 1810. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VI_414


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Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 6. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1952. Briefnr.: 415. Seite(n): 165 (Brieftext) und 497 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

H: SBa. Präsentat: 26 Dec. 10. 1) .

Karoline hatte gebeten, ihren Brief (an J. P. IV. Abt., VI, Nr. 128) niemandem zu zeigen.