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Korrespondenz

Von Jean Paul an Christian Ludwig Knippenberg. Bayreuth, Mitte Juli 1811.

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[ Bayreuth, Mitte Juli 1811 ]
209,12

Der Präsident Jakobi schrieb mir heute:

„Ich habe deinen Auftrag wegen Knippenberg sogleich besorgt,
und zur Antwort erhalten: Knippenberg müße zu allererst sich209,15
das Indigenat verschaffen; erst nachdem er dieses erhalten, könnten
weitere Schritte geschehen. Niethammer meint, da Knipp. so
viele gute Zeugnisse und bedeutende Fürsprecher für sich hätte, be
sonders auch den Kammerpräsidenten von Doerenberg, so würde
er leicht das Indigenat erhalten. Dann aber sei der Weg zum209,20
Ziele noch immer weit und schwierig. Vielleicht kommt Niethammer
in Kürze nach Bayreuth; dann wird er selbst mit dir über die Sache
sprechen.“


In einem vor einigen Tagen abgegangnen Briefe an Niet-
hammer selber erinnerte ich diesen wieder daran und dabei an den209,25
zweiten Umstand, daß Sie bei Fellenberg 72 Schullehrer gebildet.
Der Himmel segne meine Wünsche für Sie.



Richter

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Christian Ludwig Knippenberg. Bayreuth, Mitte Juli 1811. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VI_507


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Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 6. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1952. Briefnr.: 508. Seite(n): 209 (Brieftext) und 514 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

H: DLA, Marbach; ehem. Prof. Ernst Küster, Gießen. 1 S. 4°; Rücks. Adr.: Herrn Knippenberg. Vermerk von fremder Hand: „erhalten von Dr. Knippenberg aus Bremen M. Semper Dresden 1873.“ (Wahrscheinlich Manfred Semper, der Sohn des Architekten.)

Jacobis (nicht erhaltener) Brief war vom 8. Juli datiert, s. zu Nr. 499.