Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Johann Leonhard Schrag. Bayreuth, 28. Juli 1811.

Darstellung und Funktionen des "Kritischen und kommentierten Textes" sind für Medium- und Large-Screen-Endgeräte optimiert. Auf Small-Screen-Devices (z.B. Smartphones) empfehlen wir auf den "Lesetext" umzuschalten.



Bayreuth 28. Jul. 1811 [Sonntag]
212,12

Hier send’ ich Ihnen endlich das Ende eines Buchs, an welchem
mehrere Jahre mitgearbeitet als man ihm wol ansieht. — Schicken
Sie mir bei Gelegenheit immer etwas Abgedrucktes, damit ich212,15
bequemer die Druckfehler anmerke. Im Bogen A war nur Ein
Druckfehler S. 15. Erzschweinhalter st. Erzschreinhalter. — Auch
bitt’ ich Sie um Nachricht des Empfangs. — Leben Sie wol!



Ihr
Jean Paul Fr. Richter
212,20

Eben seh’ ich das Übrige nach und finde leider auf der Seite 9
folgende Druckfehler: Verzeichnis statt Verzeichnus — Januar statt
Jauner — Kisten statt Listen.


Ich bitte sehr um genauere Korrektur.


Jetzt folgt nur noch das kleine einen ½ Bogen betragende alte212,25
Abcbuch nach.


Zitierhinweis

Von Jean Paul an Johann Leonhard Schrag. Bayreuth, 28. Juli 1811. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VI_514

XML/TEI-Download

Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 6. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1952. Seite(n): (Brieftext) und (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

H: Berlin JP. 1½ S. 8°. K (nach Nr. 496!): Schrag 29 Jul. A:IV. Abt., VI, Nr. 174. 212,15 immer etwas Abgedrucktes] aus das Abgedruckte H

Schrag sandte den Brief zurück mit folgenden daruntergesetzten Zeilen des Korrektors Dr. Bischof: „Die Korrektur kann unmöglich sorgfältiger gelesen werden als ich sie lese; wäre das außerdem gut geschriebene Manuscript nicht hie und da zweideutig geschrieben (vor züglich manchmal bei originellen Zusammensetzungen), so stände ich dafür, daß Herr Fibel ohne irgend ein ärgerliches Muttermal zur Welt kommen würde, indem ich diese Korrektur con amore lese und als mein eignes Werk betrachte.“ Trotzdem wimmelt der Druck von Fehlern.