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[ Bayreuth, 4. Dez. 1811 ]
236,34
Guten Morgen, Alter! Hier die Zeiten von Voß, die du ge- 236,35
mächlich durchlesen kannst. Ich habe noch die September-Minerva.
— Was ich voraus sah, fand ich gestern, daß nämlich Wagners 237,1
Misverstehen blos vom Körperlich-Geistigen im Kopfe herkam,
neben welchem das Geistig-Geistige sich etwas enge einrichten mußte.
Er sagte mir, er habe nie einen frohern Abend gehabt, und er habe
auch den misverstehenden Seifert schon aufgeklärt. Sich vergaß er 237,5
dabei, ich erinnerte nicht. — Ich wünschte die Vorschule an Schrag
zu geben, wenn man zumal unter der Hand einige Nachrichten
von seinem Handels-Etat einziehen könnte. Wie? — Gib mir deine
Antwort nie auf der Stelle, sondern bequemer außer der Arbeitszeit.

H: Berlin JP. Präsentat: Mitwoch den 4 Xbr. 1811. 237 , 6 erinnerte nicht] aus auch 7 zumal] aus nur
Seifert: Der Bayreuther Regierungsrat Seyfert.

Textgrundlage:

572. An Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 6. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1952.

Seite(n): (Brieftext); (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Bayreuth, 4. Dezember 1811. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VI_572 >


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