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[ Bayreuth, 17. März 1814 ]
365,29
Auch mir, liebe Freundin, hat Ihr zerrissenes Glück wehe gethan.365,30
Ihr Trost ist, daß Sie Ihm einen frühern Himmel gegeben, noch
eh er den andern fand. Könnte man aber droben trauern, so würde
Er es gewiß, daß Er seine Pflegerin auf einer für sie immer mehr366,1
aussterbenden Erde einsam zurück gelassen. — Man sollte doch
Reisen am wenigsten verschieben; wie oft wollt ich nach M[einingen]!
— Grüßen Sie Ihren Heim und die Schwendlers. Gott tröste Sie.

Ihr366,5
Jean Paul Fr. Richter


H: Kunst- u. Altertümersammlung der Veste Coburg. 3½ S. 8° von Karoline, ½ S. von Jean Paul.
Vgl. Nr. 838†. Ihren Heim: den Präsidenten Joh. Ludwig, s. Bd. IV, Nr. 325. Schwendlers: s. Bd. IV, Nr. 238.

Textgrundlage:

847. An die Hofrätin Heim in Welkershausen. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 6. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1952.

Seite(n): (Brieftext); (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johanna Heim. Bayreuth, 17. März 1814. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VI_847 >


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