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[ Bayreuth, 18. (?) März 1814 ]
366,8
Guten Morgen, Lieber! Herzlichen Dank für deine eilende und
helfende Gefälligkeit, die ich wie das vorige mal sehr zu meinem366,10
und des Publikums Vortheil benutze. — Hier die mit abgehende
Dedikazion an die Königin von Baiern, für welche mich der ge-
heime Rath von Mann in neues Feuer gesetzt. — Die an den
Kaiser von Rußland angefangne wird gut zu einem Briefe ver-
nutzt. Ich habe überhaupt einen sehr feinen Plan. Gott gebe nur,366,15
daß die Pension nicht ganz bezahlt wird; ich büße sonst zu viel ein.

N. S. Gern wär’ ich zur Rollwenzel gegangen; aber die Dedi-
kazion wurde nicht fertig. Dedikazionen sind schwer. Diese ist für
das weibliche Auge berechnet.

Du kannst ja wol den Boten auf die Mitnahme warten lassen.366,20
Oder soll ich um 1 oder 2 oder 3 Uhr wiederschicken?

H: Berlin JP.
Karl Christian von Mann, gen. Trüchler (1773—1837), Schwieger sohn der Frau v. Lochner. Kaiser von Rußland: s. Nr. 863; ein Entwurf zur Widmung der Levana an ihn in Fasz. 16, Schmierheft zum Museum v. April 1813.

Textgrundlage:

848. An Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 6. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1952.

Seite(n): (Brieftext); (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Bayreuth, 18. März 1814. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VI_848 >


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