Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Luise Henriette von Schuckmann. Bayreuth, 11. Juni 1814.

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[ Bayreuth, 11. Juni 1814 ]
385,23

Vom Frieden nicht befriedigt, nur beruhigt — Finden Sie zwi-
schen den engen Bergen Karlsbads die Freude, die das Herz sucht 385,25
und träumt, wenn der Mensch auf den Bergen steht. — Gehen
in schönere Bäder als die Blutbäder sind, wohin uns der Elbaner
Schweishund führte und trieb... So ist der Mensch, zumal der
Mann! Geben Sie ihm eine Locke, so verlangt und nimmt er
auch den Kopf dazu, worauf sie wuchs.385,30

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Luise Henriette von Schuckmann. Bayreuth, 11. Juni 1814. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VI_888


XML/TEI-Dokument

Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 6. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1952. Briefnr.: 888. Seite(n): 385 (Brieftext) und 579 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

K: Die Schuckmann. 11 Jun. 385,28 zumal] aus und 29 verlangt] aus will

Über die Adressatin vgl. Bd. II, Nr. 450. Am 30. Mai 1814 war der erste Pariser Frieden geschlossen. Der Brief hängt wohl mit der Präbenden-Angelegenheit zusammen, vgl. 391 , 23—26 .