Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Karl Friedrich Ernst Frommann. Bayreuth, 22. September 1804.

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[ Bayreuth, 22. Sept. 1804 ]
3,30

Ihre philosophische Fakultät ist weder eine weltweise, noch weise,
sondern eine deutsche kleinstädtische.

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Karl Friedrich Ernst Frommann. Bayreuth, 22. September 1804. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=V_12


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Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 5. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1961. Briefnr.: 12. Seite(n): 3 (Brieftext) und 259-260 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

K (nach FB Nr. 6): — 22 — B: IV. Abt., V, Nr. 4.

Frommann hatte die ihm mit Nr. 10 übersandten Dokumente zurück geschickt mit der Nachricht, das Zensurkollegium sei auch nach deren Kenntnisnahme bei seiner negativen Entscheidung geblieben. „Ich habe gethan, was ich konnte, und muß es nun dabey bewenden lassen. Müssen doch auch Sie finden, daß, je schöner und seltner Ihr Verhältnis mit dem Herzoge, je weniger eignet es sich für die Augen des profanen Publicums und bleibt nun das Eigenthum Ihrer Beyder ausschließlich. So giebt es unter Ihnen einen freundlichen Scherz über diese ganze Diatribe, wogegen der Solo Abdruck die Sache profanirte und vielleicht dem Herzoge doch nicht angenehm wäre.“