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[ Bayreuth, 25. Dez. 1805 ]
73,2
Guten Morgen! Eh Ihr Diener kommt, will ich nur nach Lesung
der Th[ieriot’schen] Gedichte schreiben, daß mir Eva immer schöner
und von der Schlange, nicht vom Paradiese entfernter erscheint. 73,5
Th[ieriots] inneres verdoppeltes Herzens Leben erfreuet mich
innigst und seine Gedichte, in so fern sie es enthalten; aber die
Sprache, womit sie es sagen, schmeckt mir schlecht. Am Ende werden
jetzt die Jünglinge statt der Greise Kinder und lallen ärger als Max.
So weit bis Ihr Heinrich kommt. — Sonderbar gerade nach dem 73,10
letzten Worte (wahrlich) tritt er herein. Dank für Ihre gestrige
Gegenwart. Es war sehr schön.

H: SBa. 1 S. 4°. Präsentat: 25 Dec. 5. J: Denkw. 1,180×.
73,11 Vgl. Emanuel an Thieriot, 25. Dec. 1805: „Richters ließen gestern ihren Kindern beschehren. Ottos und ich waren dazu eingeladen ...“

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

179. An Emanuel. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 5. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1961.

Seite(n): 73 (Brieftext); 294 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Emanuel. Bayreuth, 25. Dezember 1805. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=V_179 >


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