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[ Bayreuth, 7. März 1806 ]
83,2
Mein junger Alter und umgekehrt! Thieriot soll denn den Brief
an Jacobi (und vorher wieder seinen) lesen; und Sie meinen siegeln
und frankieren auf Rechnung und recht hinschicken — und doch83,5
auch alles lesen. Mein und Ihr Geiger gewinnt wenn nicht täglich,
doch jährlich bei mir — obwol nicht von mir — und zuletzt wird er
etwas, nämlich mehr, ja viel. Freilich werden wir Drei täglich
gelassener und vergeßen mehr, daß unsere Seelen sich anno 15
schrieben. Guten Morgen, mein lieber Lieber!83,10

N. S. Oder machen Sie den Umschlag (nach Zurücksendung des
Papiers) und folgende Adresse:

Herrn Geheimen Rath H. F. Jacobi München fr.

H: SBa. 1 S. 4°; die Nachschrift auf der Rücks. Präsentat: 7 Mart. 1806.

Textgrundlage:

200. An Emanuel. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 5. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1961.

Seite(n): 83 (Brieftext); 298 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Emanuel. Bayreuth, 7. März 1806. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=V_200 >


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