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[ Bayreuth, 31. Jan. 1808 ]
194,16
Guten Morgen, mein geliebter Emanuel! Die Briefe, die den
Tod meines Samuels anzeigen, bekam ich schon vorgestern. Man
mag das Leben noch so sehr verachten, man beweint doch bitterlich
die, die es verlassen. Mein Trost ist, daß er seine Jugend, sogar das194,20
letzte Jahr, ziemlich genossen. — Ich bitte Sie, da meine Magd irren
könnte, den Brief des redlichen Schleicherts bestellen zu lassen.

H: SBa. Präsentat: 31 Jan. 8. J: Denkw. 1,196×.
Nach IV. Abt. (Br. an J. P.), V, Nr. 157 war Samuel in Polen ins Lazarett gekommen und in Breslau (15. Sept. 1807) gestorben.

Textgrundlage:

470. An Emanuel. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 5. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1961.

Seite(n): 194 (Brieftext); 344 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Emanuel. Bayreuth, 31. Januar 1808. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=V_470 >


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