Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Emanuel. Bayreuth, 10. Mai 1808.

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[ Bayreuth, 10. Mai 1808 ]
214,23

Guten Morgen! Hier send’ ich Ihnen die Rezension; und sogar
die zweite über Corinna. Da Sie diese nicht gelesen: so sag’ ich Ihnen, 214,25
daß der Held (Oswald Erville) von der Stael, die auch in der
Wirklichkeit den Britten zu sehr nachlief, als edel u. s. w. dargestellt
wird und ich aus doppelter Bosheit thun muß, als wollte sie ihn
satirisch behandeln. — Leider muß ich Sie bitten, mir schon gegen
12 Uhr sie zurück zu senden.214,30

Otto’s Buch gefällt mir (mit Einschränkungen) sehr. Ist Cotta
wieder zurück, werd’ ichs ihm senden und loben.

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Emanuel. Bayreuth, 10. Mai 1808. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=V_523


XML/TEI-Dokument

Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 5. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1961. Briefnr.: 523. Seite(n): 214 (Brieftext) und 353 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

H: SBa. Präsentat: 10 Mai 8.

Mit den Rezensionen von Krummachers Parabeln (vgl. Nr. 514) und von Madame de Staëls Corinne; s. Nr. 534†. Erville: richtig Nelvil; Jean Paul konfundiert den Namen mit dem des Comte d’Erfeuìl.