Edition Umfeldbriefe Korrespondenz

Von Johann Ernst Wagner an Johann Wolfgang von Goethe. Weimar, 2. März 1806, Sonntag

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Ewr. Hochfreyherrliche Excellenz

bey meinem seit drey Wochen hier als Patient gemachten Aufenthalte unterthänig aufzuwarten ließ meine Kur nicht eher zu. Mit grösstem Schmerz muß ich hören, daß eine Ewr. Hochfreyherrliche Excellenz zugestossene neue Unpäßlichkeit mir auch noch zuletzt – da ich schon Dienstags frühe abreisen muß – das hohe Glück raubt, Hochdenenselben meinen unterthänigen Dank für den gnädigen Gruß – welchen Herr Rath Krauß mir, meinen kleinen Wilibald betreffend, überbracht hat – persönlich abstatten zu dürfen! Möge der Himmel Hochfreyherrliche Excellenz für jeden edlen Menschen so theure Gesundheit bald stärken, und mir einst in dieser Hinsicht einen andern, glücklichern Aufenthalt in Weimar gewähren!!

Es empfiehlt sich in tiefer Verehrung zu Gnaden

Ewr. Hochfreyherrlicher Excellenz

unterthäniger Diener
JEWagner.
Hzgl. S. Kabinetssekretär.

Weimar
den 2n März 1806.
Zitierhinweis

Von Johann Ernst Wagner an Johann Wolfgang von Goethe. Weimar, 2. März 1806, Sonntag In: Digitale Edition der Briefe aus Jean Pauls Umfeld, bearbeitet von Selma Jahnke und Michael Rölcke (2020–). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=JP-UB1047


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Textgrundlage

H: GSA, 28/971 St. 1
1 Bl. 8°, 1 S. S. 2 Adr.: Herrn | Geheimrath Frh. von Göthe | Hochfreyherrliche Excellenz | zu Hause