Edition Umfeldbriefe Korrespondenz

Von Carl Theodor von Dalberg an Johann Ernst Wagner. Aschaffenburg, 13. August 1808, Sonnabend

Darstellung und Funktionen des "Kritischen und kommentierten Textes" sind für Medium- und Large-Screen-Endgeräte optimiert. Auf Small-Screen-Devices (z.B. Smartphones) empfehlen wir auf den "Lesetext" umzuschalten.



|1

Hochgeehrter Herr!

Dem GeistVollen reisenden danke ich für Ergiesungen seines GefühlVollen Herzens, glühende Gemälde seines dichterischen Geistes, und seinem Eyfer in Befördrung alles guten und schönen: Einer Jeden Teutschen Stadt ist eine Kunst-Schuhle zu wünschen, so wie Dresden, Stutgard, Wien und Berlin die ihriche haben; So wie jede Stadt im alten Griechenland Jede jede Italiänische Stadt im 16ten Jahrhundert die ihrische hatte: Kommt eine allgemeine National-Kunst-Schrift zu stand? so werd ich alßdann Zu dessen Beförderung beytragen so bald der allgemeine Wunsch in Teutschland sich hierüber erklärt.. in meinem einzlen Würkungs Kreiß werd' ich immer ermuntren und befördern so gut ich kann.

Ich bin mit Werter Hochschätzung

Dero

ergebner Carl Fürst primas

Aschafenburg 13 Aug.1808.
Zitierhinweis

Von Carl Theodor von Dalberg an Johann Ernst Wagner. Aschaffenburg, 13. August 1808, Sonnabend In: Digitale Edition der Briefe aus Jean Pauls Umfeld, bearbeitet von Selma Jahnke und Michael Rölcke (2020–). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=JP-UB1064


XML/TEI-Dokument

Textgrundlage

H: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, CS 5 : Dalberg : 5-6
1 Bl. 8°, 1 S. S. 2 Adr. Ihro Wohlgebornen | Herrn Wagner Herzoglich Sachsen | Meininischen Cabinet-Secretair | Meiningen. Poststempel: R 2 ASCHAFFENBURG