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Von Karl Spazier an Carl August Böttiger. Leipzig, 21. August 1804, Dienstag

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Leipzig 21 Aug 4.

Sollte es geschehen können, Hochzuehrender Freund, ohne daß Sie sich mehr als höchstens eines Stündchens ohne Schmerz entschlagen dürfen, so bitte ich Sie, beigehenden Herrn Kammersekretair Bräunlich aus Berlin (einen mir auch nur empfohlnen Freunde meines Schwiegervaters, d Geh. Rath Mayer), nebst Gesellschaft ein wenig nützlich zu seyn. Es muß aber, wie gesagt, ganz ohne Unbequemlichkeit von Ihrer Seite geschehen. Ich bin dafür zu jeden mir möglichen Gegendienste herzlich gern bereit.

Wer war es denn, der mir hier |2 zu Zeiten Nachrichten aus Dresden versprochen. Besorgen Sie Nichts: Sie haben mein Ehrenwort schlechterdings anonym zu bleiben.

Horstigs sind hier wieder durchgefahren u erzählten mir Sie gesehen zu haben. Sind Sie nun eingebürgert? Ich will mich sehr freuen, wenn Sie recht aus dem Herzen heraus sagen können: ich befinde mich wohl!

Ihr
ganz ergebenster

Spazier

Zitierhinweis

Von Karl Spazier an Carl August Böttiger. Leipzig, 21. August 1804, Dienstag. In: Digitale Edition der Briefe aus Jean Pauls Umfeld, bearbeitet von Selma Jahnke und Michael Rölcke (2020–). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/umfeldbriefbrief.html?num=JP-UB0365


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Textgrundlage

H: SLUB, Nachlass Böttiger, Carl August (1760-1835)Mscr.Dresd.h.37,4˚,Bd.193,Nr.15
1¾ S.